Berichte




Frauen mit thrombophilen und immunologischen Ursachen schildern den Ausgang ihrer Schwangerschaften vor der Diagnose sowie der Nachfolgeschwangerschaften mit den speziellen Therapien, z.B. niedermolekularem Heparin und Immunoglobulinen.

Prof. Heilmann hat 1996 mit uns die Möglichkeit der Diagnostik und Therapiekonzepten entsprechend der Befunde begonnen. In seiner Zeit als Chefarzt im Stadtkrankenhaus Rüsselsheim haben wir über 500 Frauen untersuchen und begleiten können. Nach seiner Pensionierung verbrachte er einige Jahre im Kinderwunschzentrum in Wiesbaden. 2011 ging Prof. Heilmann in den endgültigen Ruhestand, Anfang 2012 verstarb er plötzlich und unerwartet. Leider wird sein Konzept dort nun nicht mehr weitergeführt.

Viele Frauen wurden in Rüsselsheim vom damaligen Oberarzt Dr. von Tempelhoff mit betreut. Seit 2014 bietet er die Abklärung und Therapiebegleitung vor allem für Frauen mit schweren Immunstörungen in seiner niedergelassenen Praxis an. Im Rhein-Main-Gebiet führt er nunmehr die erfolgreiche Arbeit von Prof. Heilmann und unserem Team fort. 

Weitere Adressen zur Abklärung von immunologischen und thrombophilen Ursachen finden Sie in unserer Ärzteliste. Wenn Sie unsicher sind ob bei Ihnen diese Ursachen vorliegen könnten, nehmen Sie mit uns Kontakt auf, damit wir gemeinsam eine Einschätzung vornehmen können.

Damals war die Diagnostik völlig neu, leider ist sie auch heute noch nicht einheitlich. Eine Therapie mit ASS100 (bzw. ASS150) und niedermolekularem Heparin ist leichter zu erhalten als damals, aber immer noch kein einheitlicher Standard. Die Therapie mit Immunoglobulinen hat sich leider nicht durchsetzen können. In den letzten Jahren wurden erhöhte Aktivitäten bei den "Natural killer cells" bzw. Antikörper im KIR-System als Ursache bezeichnet, die eine Therapie mit Immunoglobulinen als notwendig erachten lassen. Der Zugang dazu ist nach wie vor schwierig.

Die Therapie ist für Betroffene nach Präeklampsie und HELLP-Syndrom in den meisten Fällen als Privatleistung zu bezahlen. Es lohnen sich jedoch Verhandlungen mit den Krankenkassen, einen Briefentwurf zur Argumentation können Sie in der Geschäftsstelle erhalten.


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Zuletzt geändert am 07.10.2017 13:44 Uhr